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Der Ursprung der Aladinhosen

Ursprung der Aladinhose – Pluderhose – Haremshose !

Eine Pluderhose (auch SarouelAladinhose oder Haremshose) ist eine sehr weit geschnittene meist bis auf die Knöchel reichende Hose aus Baumwolle, Leinen, Hanf oder Viskose. In der Renaissance kam diese Form als Männerhose in Mode. In der Regel waren diese Hosen knielang und geschlitzt, so dass die farbigen (teuren) Futterstoffe zum Vorschein kamen, bekannt unter dem Namen Puffhosen.

Über der Aladinhose bzw. Pluderhose trug man damals eventuell einen maximal bis zu den Knien reichenden Überrock und darüber einen Mantel, zum Beispiel die Zimarra, ein zeittypisches knielanges, offenes Gewand, das meist mit Pelz verbrämt war. Die Hosen waren so geschnitten, dass das Wams direkt an ihnen befestigt werden konnte.

Die Pluderhosen auch Afghani Hosen und Aladinhosen entwickelten sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Nach 1550 wurden die Kniebundhosen kürzer, bis 1580 reichten sie nur noch bis ans Knie. Auch heute sind diese Modelle als 3/4 Aladinhosen bekannt und sehr beliebt.

Pluderhosen bzw. Pumphosen sind auch Bestandteil vieler orientalischer Trachten z.b. in Indien aber auch Myanmar oder Laos, dort sind Sie bekannt als Mao Hilltribe Pants bzw. Tribal Pants sowohl für Männer wie für Frauen.Bekannt sind diese bei uns als Afghan Hosen im Shalwar Schnitt oder als Salwar und Sari aber auch konventionell als Aladinhose bzw. Aladdin Pants.

Aladinhosen Haremshosen Pluderhosen
Afghani Haremhose aus Baumwolle im Shalwar Schnitt mit gesmokten Bund
Aladinhose aus Muang Baumwolle mit Hosentasche und Schnürverschluss